Die 9 schönsten alten MärchenfilmeMärchenklassiker die auch heute noch magisch anziehen.
Märchenhafte Realfilme - von Schneewittchen bis Aschenputtel - die auch heute noch die Augen von großen und kleinen Prinzessinnen und Prinzen zum Strahlen bringen.
Sie lassen nicht nur die Herzen kleiner Mädchen höher schlagen, sondern bringen auch heute noch, Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen, ihre (inzwischen erwachsenen) Fans zum Seufzen. Verzauberte Sternchenaugen und ein leicht verträumtes Lächeln sind ihr Markenzeichen: Märchenfilmklassiker. Der KiKa - welches Sonntagsmärchen wird wohl gezeigt?Auch heute noch versammeln sich jeden Sonntag um 12:00 Uhr in ganz Deutschland Menschen vor dem Fernseher, um sich über verstreuten Legosteinen und Barbiepuppen, den dekadent-späten Überresten ihres Frühstücks oder beim Schälen der Salzkartoffeln fürs familiäre Mittagessen vom deutschen Kinderkanal (KiKa) eine Stunde Verzauberung schenken zu lassen. Einem Roulettespiel gleich, wartet man gespannt welches Märchen der KiKa wohl diesmal aufs Feld schickt. Kommt ein „guter“ Märchenfilm oder ein „schlechter“? Und hierbei gilt ganz klar: die alten Märchenfilme (allen voran die tschechischen oder die Defa-Produktionen) sind (und bleiben) die Besten. Oft kopiert und nie erreicht: moderne Märchen-VerfilmungenModerne Märchenverfilmungen erreichen seltenst den Erfolg und die geradezu magische Aura der alten Filme. In den 90ern des letzten Jahrhunderts versuchte sich Vaclav Vorlicek, der Regisseur des legendären Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, an weiteren Märchenverfilmungen und bescherte den Zuschauern qualitativ nicht wirklich gehaltvolle Werke mit Tina Ruland als synthetikgewandeter, blonder Prinzessin. Als überraschend positive Umsetzung lässt sich hier aber diese, Ende der 90er erschienene (amerikanische), Verfilmung der Aschenputtel-Thematik hervorheben: „Auf Immer und Ewig – A Cinderella Story“ mit Drew Barrymore in der Hauptrolle ist wirklich außergewöhnlich und märchenhaft schön. Äußerst nennenswert ist auch noch die finnische Märchen-Produktion „Rölli und die Elfen“ von Regisseur Olli Saarela. Das Erfolgsgeheimnis der tschechischen Kinder- und MärchenfilmeZdenek Zelenka, Regisseur zahlreicher tschechischer Märchenfilme vermutet in einem Interview, als Ursache der hohen Qualität (und der daraus resultierenden Popularität) der alten tschechischen Filme die damalige politische Situation: "Das liegt unter anderem daran, dass sich zur Zeit des Sozialismus viele absolute Spitzenleute mit diesem Genre beschäftigt haben, weil sie aus politischen Gründen keine anderen Filme drehen konnten. Also gerade die Besten haben sich sehr oft diesem – wie man damals sagte – 'Zufluchtsgenre' gewidmet, nämlich dem Märchenfilm." Das Märchenranking:Platz 1: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“Der Favorit aller kleinen (und na gut, seien wir ehrlich: auch aller großen) Mädchen. Wunderschöne Kostüme, witzige Szenen und ein intelligentes und herrlich frech-bezauberndes Aschenputtel (Libuse Safránková). Dazu natürlich der obligatorische Prinz auf dem weißen Pferd und absolut traumhafte Filmmusik von (man mag es kaum glauben) Karel Gott. Platz 2: „König Drosselbart“Ein junger Manfred Krug (der hier übrigens schon sein Sangestalent unter Beweis stellt) zähmt als König Drosselbart die widerspenstige Prinzessin Roswitha. Platz 3: „Wie man Dornröschen wachküsst“Prinzessin Rosa hat ihre übliche Begegnung mit einer Spindel und wird von einem – angenehm menschlichen – Helden erweckt. Platz 4: „Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada“Prinzessin wird von meuternder Dienstmagd gezwungen als Gänsemagd zu arbeiten. Rettung durch den sprechenden Pferdekopf. Platz 5: „Frau Holle“Eine sehr eigene tschechische Holle-Version, etwas abseits der klassischen Geschichte von Gold- und Pechmarie, angefüllt von Verrat, Intrigen und Liebe. Perfekt zum sonntäglichen Wegträumen. Platz 6: „Der Salzprinz“Königstochter Maruschka wird (im Gegensatz zu ihren Geldgierigen Schwestern) verstoßen, da sie ihre Vaterliebe mit Salz vergleicht und zieht suchend nach ihrem Prinzen durchs Land. Platz 7: „Schneewittchen“Die klassische Story, mit herrlich bösartiger Stiefmutter – allerdings bitte in der Defa-Version von 1961 und nicht die seltsam anmutende westdeutsche Produktion von 1955. Platz 8: „Das singende klingende Bäumchen“Noch eine widerspenstige (und hochnäsige) Prinzessin, die lernen muss, dass Schönheit vergänglich ist. Wundervolle Verfilmung mit (für die damalige Zeit) sehr aufwändigen Tricks & Effekten. Platz 9: „Väterchen Frost. Abenteuer im Zauberwald“Klassisch russisches Märchen über die (wirklich sehr hübsche) Nastjenka, ihre faule Stiefschwester Marfuschka und den prahlerischen (und später geläuterten) Iwan. Einer der wenigen russischen Märchenfilme, der in der Handlung auch Europäern sinnvoll erscheint. Defa-Klassiker und tschechische KinderserienWeitere efolgreiche tschechische Klassiker (allerdings als Serie) sind: „Die Märchenbraut“ und „Der fliegende Ferdinand“ oder die Defa-Produktion „Spuk unterm Riesenrad“
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